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19 - Die Ausdauer ist ein Geschenk |
Angst und Verlorenheit charakterisieren den Menschen in Schwierigkeiten. Im Priester tauchen sie von den Tiefen wie eine unaufhörliche Beschwörung der Barmherzigkeit Gottes auf.
Meist wird die Angst des Geheimnisses der Vorsehung fast immer ein verschwiegenes oder verzweifeltes Gebet.
An uns liegt es nun die Antworten, die Gott seinen verletzten Pfarrern schenkt, oft zu spüren.
Aber wie viel Schwäche bleibt in jenen, die gerade die innere Stimme „steh auf und geh“ gehört haben! Wie viel Besorgnis, wie viel Gefahr einer neuen Niedergeschlagenheit lauert sobald wieder die Gnade zurückkehrt und eine wachsame und beständige Verpflichtung vor allem im Gebet fordert.
Wir kennen die Dramen der menschlichen Schwäche aus Erfahrung, und wir leben sie im Glauben. Der Herr ersetzt weder mit den Wundern das harte Gesetz der langsamen spirituellen Erholung noch verlegt er die Zeiten der Auferstehung vor – im Gegenteil, manchmal lässt er noch mehr Zweideutigkeit und Enttäuschungen zu. Aber wir glauben nichts ist Gott unmöglich und "ewig" ist seine Barmherzigkeit.
Die Beharrlichkeit in der priesterlichen Treue ist vor allem ein Geschenk des Geistes, der angerufen und geglaubt wird. Für dieses Geschenk bitten wir alle Menschen, unaufhörlich zu beten, Liebesbeweise zu machen und Buße zu tun.
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Wenn du versuchen willst zu verstehen, wer ein Priester in Krise ist, lass dich nicht von den Äußerlichkeiten täuschen, sei nicht oberflächlich, sei nicht banal vor diesem ernstzunehmenden und komplexen Problem, das den Menschen, die Kirche und Gott selbst umfasst.
Es ist zu einfach, den Finger auf den Nächsten zu richten, um ihn auszuschließen. Es ist bequem und befreiend alles aufzugeben, indem man sagt: "Ich habe es mir schon vorgestellt, dass es so enden würde". Die Wurzeln eines Gottesdieners, die Tiefe seiner Qualen kann sich niemand vorstellen, und es ist nicht richtig zu urteilen, indem man nur zusieht.
«Ich bin meine Krise!».
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17 - Was bleibt vollkommen |
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Die Versuchung Urteile zu sprechen, ohne die Priester, die in Schwierigkeiten sind, anzuhören, lauert stets in uns.
Wer darf wirklich endgültige Urteile über einen Priester sprechen, der leidet, der Fehler macht, der sündigt?
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