11 - Eine Liebe, respektvoll und treu PDF Print E-mail

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Niemand zweifelte seine priesterliche Identität und all das Gute, das er in den Jahren getan hatte, an. Dieser Priester jedoch war in Schwierigkeiten.
Wir haben viele für ihn beten lassen. Wir haben viele Klausurklöster Europas angeschrieben und seinen Namen und sein Priestertum über Tausenden von Nonnen anvertraut. Viele von ihnen haben versichert für ihn Tag und Nacht zu beten.

Ein bisschen aus Überzeugung, sehr aus Müdigkeit heraus, hat er sich entschlossen wieder als Laie leben zu wollen.
War oder war seine Berufung nicht authentisch? War es oder war es nicht gut in seine Rückkehr ins Priestertum zu erhoffen?
Das Mysterium einer jeden Berufung und einer jeden Beharrtheit ist groß. Es ist unergründlich wie das Mysterium der Person, seiner Freiheit und seiner Grenzen. Wie das Mysterium Gottes. Wie das Mysterium des Bösen.

Hätten eine kleine Ergänzung des Glaubens und der Großherzigkeit ausgereicht, um die Schwierigkeit der Routine zu überwinden und wieder zurück als Gottesdiener zu leben? Warum war ihm dieses Geschenk nicht gegeben? Viele andere, in noch komplexeren und ausweglosen Situationen haben das Priesterleben wieder mit viel Freude und großem Einsatz in die Hand genommen. Warum er nicht?
Das einzig auszusprechende Wort ist die Stille aus Liebe zur Person, indem man ihm dient und seine Entscheidungen respektiert.
 
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