14 - Jenseits aller Grenzen PDF Print E-mail
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Die Wirklichkeit der priesterlichen Krise erweckt in vielen Reaktionen von Verwunderung und von Bestürzung, ein Gefühl der Unfähigkeit und der Machtlosigkeit. Wie kann man einem Menschen Priester, der in Schwierigkeiten ist, effizient helfen? Wie nähert man sich der Tiefe und Größe seiner Schmerzen, seines Verlustes und seiner Schwäche?

Sicher, es gibt keine menschliche Person, die einen anderen Menschen von den eigenen inneren Fesseln, die aus Angst und Bedürfnissen, aus verspäteten geistigen Reifeprozessen bestehen, befreien kann. Aber es gibt die Gnade! Es existiert ein angemessene Art sich diesem Leiden der Personen und der Kirche zu stellen: Es ist der Mut der Liebe, es ist die Gnade des Heilens, erfahrbar in der täglichen und konkreten Liebe der Brüder.
Wir kennen und genießen das unvorhersehbare Göttliche, das sich in den Ereignissen versteckt. Dieser brüderliche Dienst erlebt jeden Tag die Wirksamkeit der heilenden Gnade in der eigenen Geschichte und jener, der uns anvertrauten Priester. Eine neu vom Herrn geweckte Liebe, durch die unberechenbaren Vermittlungen und Situationen, beginnt im Inneren des leidenden Menschen Priester zu keimen und als Orientierung, Wahl, Entscheidung und Kohärenz zu reifen. Wer dies jeden Tag erfährt, schließt folgendermaßen ab: Alles ist Gnade, hier ist wahrlich Gott.

Lieber Freund, hilf uns weiter ‘bis zum Ende’ jenseits aller Grenzen, sodass immer mehr unter uns und im Leben der Priester die göttliche Güte erscheint. 
 
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